Ripstaal Schwalbenschwanzplatten sind mittels der untenstehenden Verarbeitungsratschläge leicht zu verarbeiten

Bei der Verarbeitung von Schwalbenschwanzförmige Bleche aus Stahl Es ist wichtig, auf Ihre Sicherheit zu achten. Die Ripstaal Schwalbenschwanzplatten enthalten scharfe Kanten und Ecken. Daher wird empfohlen, bei der Verarbeitung der Platten immer Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Sicherheitsschuhe zu tragen. Die Platten müssen jederzeit auf einer stabilen Unterkonstruktion liegen. Wenn die Platten während der Montage zu stark belastet werden, besteht die Gefahr von Verformungen.

1. Meldung 

Ripstaal Platten müssen unter trockenen Bedingungen im Inneren gelagert werden.

 

2. Maßanfertigung und Aussparungen

Die Ripstaal-Schwalbenschwanzplatten können einfach auf Maß zugeschnitten werden. Verwenden Sie zum Zuschneiden einen Winkelschleifer mit einer Trennscheibe für Stahl. Aussparungen können ebenfalls mit einem Winkelschleifer oder mit einer Stichsäge gemacht werden.

3. Das Verlegen der Platten 

Überprüfen Sie vor dem Verlegen der Ripstaalplatten zunächst die Auflagekonstruktion auf Festigkeit, Steifigkeit und Qualität. 

Die Ripstaal-Platten müssen mit der Profilrichtung rechtwinklig über die Holzbalkenlage verlegt werden. Die standardmäßige Verlegerichtung, die einzuhalten ist, lautet: Zuerst eine Reihe von Platten hintereinander, wobei die erste Platte mit dem blauen Aufdruck unten, die nächste mit dem Aufdruck oben usw. beginnt. Beginnen Sie die danebenliegende Reihe mit einer Platte mit dem blauen Aufdruck oben, die nächste unten usw. Es ist auch möglich, die Platten im halben Verband zu legen.

 

4. Überlappung der Platten

Das Überlappen der Platten wird durch das Ineinandergreifen der Platten realisiert. Die Überlappung kann durch das Verschieben der Platten ineinander oder auseinander angepasst werden. Legen Sie nur die Endflansche der Platte aufeinander. Die Kopfüberlappungen können durch das Ineinander- oder Weiter-Auseinanderschieben der Platten angepasst werden. 

Wenn der Ripstaal-Boden auf schallisolierenden Auflagen verlegt wird, müssen die Platten zuerst auf einer harten Unterlage ineinander geklickt werden.

 

5. Überlappung Längsseite

Lege alle Platten überlappend übereinander, mit der Ripstaal-Aufkleber nach oben und unten. Also: Aufkleber auf Aufkleber und blank auf blank. Die Überlappung der Längsseite entsteht, indem die unteren und oberen Seitenflansche der Ripstaal-Platten bis zum ersten Profil übereinandergeschoben werden. Die nutzbare Breite der Ripstaal-Platte beträgt dann ca. 580 mm. Die Ripstaal-Platte kann einfach über den Seitenflansch der vorhergehenden Plattenreihe geschoben werden. 

Bei der Verlegung auf einer Balkendecke sollen die Platten an den Balken überlappen.

 

6. Randanschlüsse

Der Ripstaalboden ist mittels Randstreifen ca. 10 mm von aufgehendem Mauerwerk (Wänden, Durchführungen und dergleichen) freizuhalten. 

Um den Gitterrohrboden schalldicht zu machen, müssen Gitterrohr schalldämmende Randstreifen angebracht werden. Die Platten nicht festnageln!

7. Bestätigen 

Bei neuen Holzbalken und Bodendielen müssen die Ripstaalplatten an den Überlappungsstellen im oberen Flansch festgenagelt werden. Dies kann mit normalen Drahtnägeln oder mit selbstschneidenden Parkern erfolgen. Auf alten Holzbalken oder Bodendielen müssen die Platten im unteren Flansch festgenagelt werden. Auf Stahlträgern müssen die Ripstaalplatten mit Bolzenschussnägeln, Dübeln oder Popnieten befestigt werden. Wenn eine biegesteife Verbindung mit Bolzenschussnägeln oder Dübeln hergestellt wird, ist eine zusätzliche Schwindbewehrung erforderlich. 

Auf Betonbalken und auf gemauerten Stützen können die Platten in Mörtel gelegt und vorläufig belastet werden, bis der Mörtel ausgehärtet ist. Die Platten können auf Gasbetonblöcken mit Parkern befestigt werden. Bei der Anbringung einer Schalldämmung mit Ripstahl-Böden oder bei der Anbringung einer Fußbodenheizung dürfen die Platten niemals an der Unterkonstruktion befestigt werden.

8. Vorläufige Bestätigung 

Wenn die Rippenstahl-Schwalbenschwänze lose auf der Unterkonstruktion liegen (zum Beispiel bei einem schwimmenden Estrich oder einem Estrich mit Fußbodenheizung) müssen die Platten mit Klemmleisten oder keilförmigen Holzklötzen fixiert werden. Dadurch wird verhindert, dass der Estrich während des Abbindens des Mörtels aufsteigt.

 

9. Schallisolierende (schwimmende) Ripstahlböden

Bringen Sie Steinwolle-Auflegestreifen direkt auf die Balkenlage an. Auf den Bodenbrettern müssen die Streifen an den Balken angebracht werden. Halten Sie den gesamten Boden durch Mineralwolle frei von Bauwänden, Leitungen und Durchführungen.

10. Ripstaal Böden mit Fußbodenheizung 

Die Fußbodenheizungsrohre mit Hilfe von Ripstaal Befestigungsschienen an der oberen Flansch der Ripstaal Schwalbenschwanzplatten befestigen. Verwenden Sie mindestens 20 mm Mörtelüberdeckung. Die Platten selbst nicht am Untergrund befestigen! Aufgrund von Schwinden und Kriechen, die bei wechselnden Temperaturen auftreten, ist es wichtig, dass der Boden rundum etwa 10 mm vom aufgehenden Werk (Wände, Durchdringungen und dergleichen) freigehalten wird.

Als Faustregel für die Mengen können Sie etwa 3 Schienen pro Quadratmeter Fläche annehmen. Sie bringen die Schienen auf der gesamten Fläche an, die mit Fußbodenheizung versehen wird.

11. Oberflächenbehandlung Gerippter Stahlboden 

Der Ripstaal-Boden kann mit einem weichen oder harten Bodenbelag fertiggestellt werden. Lassen Sie den Mörtel zuerst mindestens eine Woche trocknen. Fliesen, Kacheln und Naturstein müssen gemäß den geltenden Normen und Vorschriften verarbeitet werden. Verwenden Sie zum Verkleben von Fliesen, Kacheln und Naturstein vorzugsweise einen flexiblen Fliesenkleber.

12. Mörtel anbringen Rippstahlplatten 

Ripstaalplatten funktionieren während des Einbringens des (Beton-)Mörtels als Schalung. Erst wenn der Mörtel ausgehärtet ist, funktioniert der Mörtel als Bewehrung. Es muss keine Bewehrung oder Erdnetz in den Ripstaalboden eingearbeitet werden, die Schwalbenschwanzplatte selbst dient als Bewehrung. Es ist nicht möglich, eine keramische oder Naturstein-Bodenoberfläche direkt in den Mörtel einzubringen. Terrazzo(Granito)-Böden müssen immer auf einem Untergrund aus glatt verarbeitetem Beton angebracht werden.

Die folgenden Mörtelarten können auf die Ripstaalplatten aufgetragen werden:

  • Zement
  • Beton 
  • Leichtbeton
  • Bodenmörtel

 

Trocknungszeit Mörtel

Nach 3 Tagen Trocknungszeit kann der Ripstaal-Boden vorsichtig betreten werden. Nach 1 Woche hat der Boden etwa 80% seiner Endfestigkeit erreicht. Als Faustregel für die Endfestigkeit gilt: 1 Woche Trocknungszeit pro CM, bis der Boden seine Endfestigkeit erreicht hat.

Es ist wichtig, den Estrich so allmählich wie möglich trocknen zu lassen, um Schwindrisse zu vermeiden. Decken Sie den Estrich daher mit Polyethylenfolie ab und belasten Sie den Estrich nicht, bis er ausreichend ausgehärtet ist.

Empfohlene Mörtelmenge

  • Standardboden Wohnungsboden: 20 mm
  • Schallschutzisolierende + brandsichere Bodenplatte: 34 mm
  • Nutzboden: 33 mm
  • Boden mit Heizung: 40 mm
  • Spannweiten > 1,5 bis 2,5 m: 54 mm oder mehr

 

13. Unterstützung bei der Einzahlung

Wenn die Platten nicht vernagelt sind, kann bei einer Spannweite bis 1200 mm ca. 35 mm Mörtel ohne Unterfangung aufgebracht werden. Wenn die Platten vernagelt sind, können bis zu einer Spannweite von 1500 mm ca. 50 mm Mörtel aufgebracht werden.

Wenn die Spannweite oder die Dicke des Mörtels größer ist als die oben genannten Abmessungen, ist es notwendig, die Ripstaal-Platten vorübergehend zu unterstützen. Eine Stempelreihe pro Spannweite genügt.

14. Wasserdichte Badezimmerböden

Dielen sollten vorzugsweise entfernt oder mit einigen Lüftungslöchern versehen werden. Um die Randanschlüsse wasserdicht zu machen, müssen die horizontalen und vertikalen Anschlüsse mit Dichtungsmasse und Dichtungsband verklebt werden. Nach dem Fliesen und Fugen endgültig abdichten.

Auf dem Ripstaal-Betonboden muss an der Stelle des Wand-Boden-Anschlusses, des Duschablaufs, der Ablaufrinne (z.B. Ripstaal Stardrain®) und eventueller Durchführungen eine wasserdichte Verbindung mit Kimband (Dichtband + Dichtpaste) hergestellt werden. 

Ripstaal Schwalbenschwanzplatten sind: tragfähig, feuerfest, wasserfest und schalldämmend.


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